Ich war damals vielleicht acht oder neun Jahre alt – da hat alles angefangen mit Emergency 4.
Der erste Trailer, den ich gesehen habe, hat mich sofort gepackt. Ich wollte dieses Spiel unbedingt haben – und durfte es mir dann mit Erlaubnis meines Vaters bestellen.
Erste Mission.
Der Supervisor sagt: „Amokläufer im Einsatzgebiet. Festnehmen oder ausschalten.“
Und ich sitze da als Kind und denke ernsthaft:
Nehme ich ihn fest… oder schalte ich jetzt das Spiel aus?
Ich hatte keine Ahnung, was damit wirklich gemeint war.
Richtig geprägt hat mich dann die Winterberg Mod auf dem alten Rechner von meinem Opa. Installation irgendwie geschafft – Spiel gestartet – Warnmeldung, Freeze, nichts geht mehr.
Ich dachte: funktioniert nicht.
Bis mein Opa meinte: „Warte einfach mal.“
25 Minuten später war die Mod geladen.
Und genau diese 25 Minuten habe ich ab da jedes einzelne Mal gewartet. Einfach, weil ich diese Mod spielen wollte.
Danach kamen Mods wie die Los Angeles Mod, die Egmond Mod, die Aarhus Mod oder RTS – und irgendwann war klar: Das ist nicht mehr nur ein Spiel.
Emergency 4 ist für mich heute mehr als das.
Es ist bis heute mein absolutes Lieblingsspiel.
Und ehrlich gesagt: Es ist ein Teil von mir geworden.
Kein anderes Spiel hat mich so lange begleitet.
Keins hat mich so geprägt.
Keins hat sich über so viele Jahre hinweg immer wieder neu angefühlt.
Was Sixteen Tons Entertainment damals geschaffen hat, war nicht einfach nur ein Spiel.
Es war etwas, das hängen bleibt.
Dieses Gefühl, wenn ein Einsatz eskaliert und du versuchst, irgendwie die Kontrolle zu behalten.
Dieses ständige Improvisieren.
Dieses „noch eine Runde“, obwohl du längst hättest aufhören sollen.
Emergency 4 hat mich durch einen großen Teil meines Lebens begleitet.
Und egal, wie viele Jahre noch vergehen – dieses Spiel wird immer einen festen Platz bei mir haben.
Weil es nie nur ein Spiel war.
Sondern etwas, das geblieben ist.